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Das
Swiss Racing Team verabschiedet sich schweren Herzens aus dem
internationalen Motorsport und strebt eine Neuausrichtung und andere
Aktivitäten an. Der einzig wahre Grund liegt in der Tatsache, dass die
Teamverantwortlichen monatelang einem Blindgänger aufgesessen sind, der
tiefe "Furchen" ins Budget gerissen hat. Ein Schaumschläger, der sich so
gut verkauft hat, dass man immer wieder von neuem an ein Wunder glauben
konnte.
An
dieser Stelle möchten wir von Decorplast uns bei allen vom Team und dem
ganzen engagierten Umfeld herzlich bedanken. Es waren vier wunderbare
Jahre in denen auch wir mit viel Freude dabei waren.
Nicht
nur Decorplast, bestimmt auch der Grossteil der vielen verdienten
Sponsoren werden bei einem neuen Projekt von SRT wieder mit von der Partie
sein.
Dass
der internationale Motorsport ein überaus hartes Business ist weiss man
nicht zuletzt aus der Formel 1. Im Umfeld tummeln sich einfach zuviele
Profilierungsneurotiker, Möchtegerne und Tagediebe. Kaum in
einer zweiten Sportart sind so viele zwielichtige Gestalten anzutreffen.
Viele Väter träumen dabei von einer Fomel 1 - Karierre ihres Sprösslings.
Denen ist jedes Mittel recht auf dem Weg nach oben. Wie einige Beispiele
in der Formel 1 ja zeigen ist mit Geld ein Platz im Starterfeld zu
ergattern. Da ist Geld wichtiger als Talent. Die internationale Formel 3
ist leider von solchen Individuen nicht verschont geblieben. Gerade SRT
musste diesem Umstand in den letzten paar Jahren ihren Tribut zollen.
Zuviel vertraglich zugesichertes Geld ist nie geflossen. Und da wird das
Eis eben immer dünner. Die dunklen Gestalten tauchen dann wieder in die
Bedeutungslosigkeit ab, aus der sie mit Pauken und trompeten auferstanden
sind, um einzig einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.
Nur zu
gerne würden wir an dieser Stelle eine Namensliste all derer
veröffentlichen, die ihre vertraglichen Abmachungen nicht eingehalten
haben. Wir wollen es aber im Moment noch mit dem Hinweis bewenden lassen:
Mögen andere nicht so "blauäugig" sein. Vetrauen ist gut - Kontrolle ist
besser. Aus Fehlern wird man klug. SRT als ehrliches, bodenständiges Team
ist in den letzten Jahren (leider) sehr klug geworden.
Die
Hoffnung stirbt zuletzt. Die Hoffnung ist aber leider sehr krank. Möge sie
bald die Intensivstation verlassen können.
Liebe
SRT-ler, Kopf hoch! Es stehen Euch mehr Leute zur Seite die es ehrlich mit
Euch meinen, als Ihr für möglich hält. Auf jedes Ende folgt wieder ein
Neubeginn.
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